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Ferienregion Naturpark Zittauer Gebirge

Touristische Gebietsgemeinschaft (TGG), Naturpark Zittauer Gebirge/Oberlausitz
02763 Zittau
Markt 1
Telefon: (0049) (0)3583 752-139
Fax: (0049) (0)3583 752-161

Website  E-Mail

Ferienregion Naturpark Zittauer Gebirge – Vielfalt auf kleinem Raum

Reisende, die zum ersten Mal in die Region kommen, staunen immer wieder über die ungemein vielfältige Landschaft und ihre abwechslungsreichen Orte. Deutschlands kleinstes Mittelgebirge in der südlichen Oberlausitz beeindruckt durch vulkanische Kuppen, seine an Fabelwesen erinnernden Sandsteinfelsen und beeindruckende Fernsichten, die sich besonders gut von den zahlreichen Bergbauden genießen lassen.

Ostdeutschlands zweitwichtigstes Klettergebiet mit über 110 Kletterfelsen, hat mit der Felsenstadt und den Mühlsteinbrüchen in Jonsdorf auch für den geologischen Laien Spannendes und Sehenswertes im Programm. Auch der an einen Bienenkorb erinnernde „Berg Oybin“ mit der Burg- und Klosteranlage im gleichnamigen Kurort Oybin gilt als wahres Schmuckstück.

Das dem Gebirge vor gelagerte Oberland mit seinen sanften Hügeln und historisch bedeutsamen Städten garantiert viel Neues und Erlebnisreiches: Die beeindruckenden historischen Rathäuser in Zittau und Löbau, das weitläufige Zisterzienserinnen-Kloster St. Marienthal in Ostritz und Herrnhut als Ursprungsort der weltweiten Brüder-Unität. Zittau hat sich zudem als „Stadt der Fastentücher“ bundesweit einen Namen gemacht.

Als das Gebiet der drei Spreequellen ist die Region um den Kottmar bei Eibau bekannt und beliebt. Von hier kommt auch das bekannte Schwarzbier.

Sachsens jüngster Naturpark weiß durch seine Angebote zu punkten. Wanderer, Aktivsportler, Kultururlauber, Familien und alle Naturfreunde kommen in der Region voll auf ihre Kosten. Ausflüge in das benachbarte tschechische Lausitzer Gebirge und nach Liberec oder in das polnische und tschechische Iser- und Riesengebirge bieten sich zu jeder Jahreszeit an.

Eisenbahnfreunde treffen mit der Zittauer Schmalspurbahn, die die Ferienorte Oybin und Jonsdorf im Gebirge mit der Stadt Zittau verbindet, auf tägliche Dampflokfahrten. Burg & Klosterzüge, Musikzüge, Stadtwächter- und Gourmetzüge ergänzen das fahrplanmäßige Angebot.

Als wahre Bade- und Urlaubsoasen erweisen sich im Sommer der Olbersdorfer See und das Waldstrandbad am Trixi-Park in Großschönau, das als Sachsens größtes seiner Art gilt. Hier gibt es auch seit Juni 2009 den einzigen Abenteuer-Kletterwald der Oberlausitz, der auf sechs Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ein völlig neues Naturerlebnis bietet.

Schlauchbootfahrten auf der Neisse von Zittau-Hirschfelde nach Ostritz entlang des Klosterwaldes sind ein genüssliches Erlebnis, das alleine und in der Gruppe Spaß macht.

Ferienspaß versprechen auch die regelmäßigen Schatzsuchen mit dem legendären Räuberhauptmann Karasek in dem Örtchen Seifhennersdorf und die ganzjährig geöffnete Rodelbahn und im Mühlenort Oderwitz.

Nicht zu vergessen sind die in Deutschland nur hier im Dreiländereck anzutreffenden Umgebindehäuser, Zeugen einer alten Volksarchitektur, bei der Fachwerk- und Blockbauweise miteinander verbunden werden.

Für Architektur-Begeisterte ist das Haus Schminke in Löbau ein absolutes Highlight. Das 1930/31 entworfene Wohnhaus verkörpert  eines der wichtigsten Zeugnisse des „International Style“ weltweit und wird gleichrangig mit Bauten von Le Courbusiers, Mies van der Rohe und Frank Lloyd Wright genannt.

Wer den Wurzeln der Textilindustrie in der Oberlausitz auf die Spur kommen will, der ist sicherlich im „Deutschen Damast- und Frottiermuseum“ in Großschönau richtig.

Was den Gast in dieser Region immer begleitet, ist die gerade zu originelle regionale Mundart mit dem rollend gesprochenen Rrr, das als „Quirlen“ bezeichnet wird. Alles das muss man gesehen und gehört haben.